Historie des Schützenvereines Schweicheln – Bermbeck e.V.

1924

Eine kleine Gruppe aus dem damaligen Kriegervereins beschloss einen Schützenverein zu gründen. Der Chronist weiß lediglich zu berichten, das sich damals um Heinrich Auf der Heide unter anderem Johannes Kötter, Peter Brunstein, Fritz Morgenstern, Nikolaus Guebel, Wilhelm Auf der Heide, Fritz Generotzky sen., Martin Valldorf, August Kötter, Hermann Kötter, Ernst Hache, Heinrich Heidenreich, Heinrich Möhlmann, Wilhelm Eggersmann, Karl Gentemann, Ernst Rumke und Hermann Schleef scharten.

 

Am 23.05.1924 fand die Gründungsversammlung statt. Der Bau eines eigenen Schießstandes wurde beschlossen.

 

Am 12. und 13. September wurde das Gründungsfest gefeiert. Dieses fand bei unserem Vereinswirt Fritz Generotzky sen. statt. Teilnehmende Gastvereine des Festumzuges am Sonntag waren die Schützenvereine Herford – Radewig, Oetinghausen, Hiddenhausen und der Schießclub „ Auf´s Blatt Löhne“. Zusammen wurde der neue Schießstand eingeweiht.

 

1925

Die erste Satzung des Vereines wurde erstellt. Dieses ist auch der Grund warum der Verein Schützenverein Schweicheln – Bermbeck e.V. 1925 heißt. Im Juli wurde das erste Schützenfest gefeiert. Erster König des Vereines war Hermann Stute. Er ging als Hermann I. in die Annalen des Schützenvereines ein. Zu seiner Königin nahm er sich Marie I. Eggersmann.

 

1926

In diesem Jahr wurden die ersten Uniformen angeschafft.

 

1928

In diesem Jahr wurde unsere neu angeschaffte Fahne durch den Oberst des Herforder Schützenbataillons, Herrn Huchzermeyer, eingeweiht. Elf Ehrenjungfern waren der Feier zugegen. Diese Fahne tragen wir noch heute zu unseren Veranstaltungen voran.

 

1929

Das erste Kinderkönigsschießen des Vereines fand in diesem Jahr statt. Als erster Kinderkönig konnten wir Heini Stuke proklamieren. Seine Königin wurde Annegret Hache. Leider ist Heini Stuke im Krieg gefallen.

 

1930

Ein Jahr mit einigen Neuerungen. So fand erstmals am 22. Februar ein Maskenball statt und auf dem Schützenfest gab es zum Abschluss ein Feuerwerk. Besonders zu erwähnen ist, dass in diesem Jahr unsere, immer noch verliehene, Königskette zum Preis von 150,00 RM angeschafft wurde. Des Weiteren erhielt der Scheibenstand eine Toilettenanlage für 1000,00 RM.

 

1932

In Zeiten der schlechten Wirtschaftslage fand das erste Herbstfest statt.

 

1933

Politische Zeiten erreichten auch uns. So wurde am 20.April in der Gemeinde die Adolf- Hitler Eiche gepflanzt. Hierfür musste unser Frühjahrsfest ausfallen. Eine außerordentliche Generalversammlung fand am 19. Mai statt. In dieser Versammlung wurde, nachdem die Regierung der nationalen Erhebung die Macht im Staate übernommen hatte, die Gleichschaltung des Vereines durchgeführt. Erstmals wurden Schärpen angeschafft.

 

1934

Zu Gunsten der Winterhilfe fand ein Fußballspiel zwischen dem Schützenverein und der Feuerwehr statt. Die Schützen siegten bei einem Erlös von 41,16 RM mit 11 : 4. Der große Spaß an der Sache war das beide Mannschaften in Uniform antraten. In diesem Jahr traten wir dem Deutschen Schützenbund bei.

 

1936

Das Jahr begann wie bereits das Vorjahr und die Folgejahre mit dem Opferpreisschießen zu Gunsten der Winterhilfe. Als Neuerung wurden in diesem Jahr Schulterstücke angeschafft, so dass es von nun an Dienstgrade in Verein gab.

 

1939

In diesem Jahr wurde die neue Schießanlage, die auf dem zu diesem Zeitpunkt neuesten Stand war, in Betrieb genommen. Somit konnte der Verein auch am Schießsport in den höheren Klassen teilnehmen. Auf dem Schützenfest wurde Ernst I. Hache neuer König. Zu seine Königin erwählte er Paula I. Bartling. Dieses Königspaar wurde erst 1952 abgelöst. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges setzte dem Schützenleben zunächst ein Ende. Das letzte Übungsschießen fand am 7. September 1940 statt.

 

1951

Nach 10 jähriger Unterbrechung durch die Wirren des Krieges wurde das Vereinsleben wiederbelebt. Als erstes Fest nach den Krieg wurde am 20. Oktober das Herbstfest gefeiert.

 

1952

Auf dem Hauptfest konnte sich der Kamerad Günter Niestrad als bester Schütze durchsetzen. Als Günter I. wählte er Frl. Margret Lüdgers als Margret I. zu seiner Königin. Hiermit sei noch erwähnt das dieses Königspaar nicht nur das erste nach dem großen Weltbrand war, sondern über 50 Jahren miteinander verheiratet war.

 

1954

Unsere Fahne belegt beim Wettbewerb der Deutschen Schützenwarte in der Rubrik „Neuzeitliche Fahnen“ den 2. Platz. Außerdem wurde unter der Leitung von August Meier ein Spielmannszug ins Leben gerufen.

 

1956

In diesem Jahr wurde bei der Schützenschwester Martha Fischer der „Leise Abtrunk“ ins Leben gerufen. Der Abend begann mit einem zünftigen „Große Bohnen Essen“. Der „Leise Abtrunk“, ein spaßiger Rückblick auf das abgelaufene Schützenjahr erfreut sich heute immer noch am Freitag nach dem Hauptfest großer Beliebtheit. Nur die „Großen Bohnen“ fehlen.

 

1962

Die neu aufgestellte Jugendabteilung des Vereines trainiert unter der Leitung des Ehrenschießmeisters Nikolaus Guebel. Es fand das erste Kinderschützenfest nach dem Krieg statt. Peter Meier wurde Kinderkönig, Regina Rolf Kinderkönigin.

 

 

1966

Bau des Vogelhochstandes im Wald am Sportplatz. Dieser Hochstand war der erste seiner Art in der Umgebung. Er ermöglicht den Zuschauern genau zu beobachten wie das Schießen um die Königswürde abläuft. Anwärter auf den Königstitel ist derjenige der das letzte Stück Holz abschießt. Erster König auf dem Vogelhochstand war Heinrich V. Möhlmann. Als seine Königin fungierte Elli I. Niestrath. Es wurde beschlossen dass das Schützenbataillon künftig in 2 Kompanien unterteilt wird. Diese Regelung galt bis Ende 2009.

 

1970

Es wurde mit der Planung für den Bau des Vereinsheimes begonnen. Laut Versammlungsbeschluss musste jedes beitragspflichtige Mitglied 2 Bausteine im Wert von je 5,00 DM erwerben, und dass über eine Dauer von 3 Jahren. Eine Spendenliste wurde unter folgendem Leitwort ausgelegt:„Jedem Geber dankt der Schützenverein, insbesondere danken die jüngeren Kameraden des Schießsportes“. Der Spielmannszug trat erstmals in den neuen Uniformen auf. König wurde Udo I. Rahlmeier. Königin wurde Renate I. Rolf.

 

1971

Der Bau des Vereinsheimes beginnt. Nach der Grundsteinlegung am 07. Mai wurde am 16. Juni Richtfest gefeiert. Unbedingt angefügt werden muss dass der Kamerad Alfred Buschmann in der Nord-Ost-Ecke des Hauses eine von Gustel Pörtner gefüllte Schatulle eingemauert hat. Sie enthält eine Bauurkunde, eine Tageszeitung sowie einige kleine, damals gültige, Münzen. Am 18. Dezember fand nach ca. 5000 Arbeitsstunden die Einweihung statt. Der Jugendfanfarenzug wurde in diesem Jahr gegründet.

 

 

1974

Am 16. Januar gründeten einige Damen die Damenabteilung des Vereines. Eine bis heute starke Truppe ohne die unser Vereinsleben nicht mehr denkbar wäre.

 

1975

Erstaunliches tat sich beim Königsschießen am 21. Juli. Unser Vereinswirt Fritz Generotzky konnte als erster im Verein zum 2. Mal die Königswürde erringen. Dieses war ihm schon 1965 gelungen. Zu seiner Königin nahm er sich Duscha I. Schulz.

 

1986

Einführung des Jugendkönigsschießens. 1. Jugendkönig wurde Jörg Hollensteiner.

 

1987

Unser König Manfred I. Schübbe wird 1. Gemeindeschützenkönig des Vereines, nachdem diese Wettbewerb in Jahr zuvor eingeführt worden war. Hierbei schießen die jeweils amtierenden Könige aus Eilshausen, Hiddenhausen, Oetinghausen und Schweicheln ihren Besten aus.

 

1989

Georg I. Wilms wird 2. Gemeindeschützenkönig des Vereines.

 

1993

Der damalige Vorsitzende Horst-Ronald Rippe ruft das Ex-Königinnenschießen ins Leben.

 

1996

Am 09.01. erschüttert eine Explosion das Schützenhaus. Im Verlauf der Damenversammlung explodierte eine Kohlensäureflasche. Durch die Wucht der Explosion wurden Türen ausgehebelt und Tische und Stühle umgeworfen. Wie durch ein Wunder wurden die Damen nur leicht verletzt da sie, ganz gegen ihre Gewohnheit, an einem anderen Tisch saßen. Aber ein Schutzengel war die Damen zum Glück gut gesonnen. Im Anschluss musste das Schützenhaus renoviert werden.

 

Thorsten I. Schröder wird 3. Gemeindeschützenkönig des Vereines.

 

1997

Thorsten I. Schröder wird als erster Schweichelner Schützenkönig Kreisschützenkönig. Bei diesem Wettbewerb schießen alle amtierenden Könige des Kreises Herford seit 1965 ihren besten Schützen aus.

 

Beginn der Beziehungen zur Schützengilde Werder an der Havel.

 

Reinhard II. Altenhöner wird nach 1979 zum 2. Mal König des Vereines.

 

1997

Marlon Rippe wird 1. Gemeindekinderkönig des Vereines.

 

1998

Lars Brindöpke 1. Gemeindejugendkönig des Vereines.

 

1999

Hans-Dieter I. Adam wird 4. Gemeindeschützenkönig des Vereines.

 

Boris Volland 2. Gemeindejugendkönig des Vereines.

 

Die Damenschießmannschaft feiert ihr 25 jähriges Bestehen.

 

Monika IV. Schröder wird als erste Frau zum 2. Mal Königin, nach 1991.

 

2000

Großes Jubiläumsfest zum 75 jährigen Bestehens.

 

Vivian Hebenstreit wird 2. Gemeindekinderkönigin des Vereines.

 

2001

Mario I. Möller wird 2. Kreisschützenkönig des Vereines.

 

Nadine Althoff 1. Kreisjugendkönigin des Vereines.

 

Ricardo Foerster 3. Gemeindejugendkönig des Vereines.

 

2002

Stefan I. Schröder wird 5. Gemeindeschützenkönig des Vereins.

 

Ricardo Foerster 4. Gemeindejugendkönig des Vereines.

 

Sabine Geißler wird 3. Gemeindekinderkönigin des Vereines.

 

2004

Frank I. Komnick wird 6. Gemeindeschützenkönig des Vereines.

 

Timo-André Stork wird 5. Gemeindejugendkönig des Vereines.

 

Mariska Kollmeier wird 4. Gemeindekinderkönigin des Vereines.

 

2005

Frank I. Komnick wird 3. Kreisschützenkönig des Vereines.

 

Timo-André Stork wird 2. Kreisjugendkönig des Vereines.

 

2007

Sinan-Patrick Steiner wir 3. Kreisjugendkönig des Vereines.

 

10 jährige Freundschaft mit der Schützengilde Werder an der Havel.

 

2008

Erstmals nehmen 2 Vereinsmitglieder unter dem Namen SV Schweicheln – Bermbeck e.V. an der deutschen Meisterschaft in München teil. Dieses sind mit der Luftpistole freihand bei der weiblichen Jugend Mariska Kollmeier und bei den Schülerinnen Sabrina Schröder.

 

2009

Mariska Kollmeier wird Landesmeisterin mit der Luftpistole und nimmt erneut an der deutschen Meisterschaft teil. Sie gewinnt ebenso wie Sabrina Schröder den Landespokal, jeweils in ihren Klassen mit der Luftpistole.

 

Gerhard Rolf 70 Jahre Vereinsmitglied. 

 

 

Sven I. Rahlmeier wird 7. Gemeindekönig des Vereines.

 

Renovierung des Luftgewehrstandes.

 

2010

Sven I. Rahlmeier wird 4. Kreisschützenkönig des Vereines.     

 

2012

Stefan Kelch wir der 1. Bürgerschützenkönig von Schweicheln.

 

Farina Rahlmeier wird als 1. Schweichelnerin Landesjugendschützenkönig des WSB in Stadtlohn und 6. Gemeindejugendkönigin des Vereines.

 

2013

Farina Rahlmeier nimmt am Bundesjugendkönigsschießen in Werder an der Havel teil und belegt Platz 16.

 

Maik I. Bischoff wird 8. Gemeindekönig des Vereines.

 

2014

Thomas Kelch wird 9. Gemeindekönig des Vereines.

 

2015

Sylvia Laker wird als 2. Frau zum 2. Mal nach 2007 Königin.

 

Frank Buschmann wird 10. Gemeindekönig des Vereines.

 

Renovierung des Schützenhauses. Toiletten und Küche werden erneuert. Die Heizung und die Fenster werden energetisch erneuert. 

 

2016

Babette Rahlmeier schießt beim Königsschießen als erste Frau eine Insigne, mit dem 105 Schuss bringt sie die Krone zu Fall.

Mario Möller erringt zum 2. Mal nach 2000 die Königswürde.

 

2017

Claudia Schröder wird als 3. Frau zum 2. Mal nach 1996 Königin.

Oliver Störmer wird mit dem Traumergebnis von 200 Ringen der 11. Gemeindekönig des Vereines.

Jonas Rolfsmeier wird 7. Gemeindejugendkönig des Vereines.

 

2018

Oliver I. Störmer wird 5. Kreisschützenkönig des Vereines. Claudia Schröder ist damit zum 2. Mal Königin eines Kreiskönigs.

 

Laut Vorstandsbeschluss Beendigung der Beziehungen zu Werder an der Havel mangels Kontakt in den letzen 5 Jahren.

 

Sabine Philipp wird als erste Frau König des Vereins. Ihr Mann Maik Bischoff wird der erste Prinz.

 

Anfang November weihten wir unsere neue Meyton Schiessanlage mit einem Tag der offenen Tür ein.

 

Sabine Philipp wird 12. Gemeindekönig des Vereines

 

 

 

Die Vorsitzenden des

 

Schützenvereines

 

Schweicheln – Bermbeck e.V.

 

seit der Gründung

 

1924 – 1932 Johannes Kötter

 

1932 – 1952 Gustav Stille

 

1952 – 1957 Franz Müller

 

1957 – 1960 Richard Pörtner

 

1960 – 1967 Franz Müller

 

1967 – 1976 Walter Niestrath

 

1976 – 1982 Wolfgang Generotzky

 

1982 – 1990 Ernst – August Bartling

 

1990 – 1999 Horst – Ronald Rippe

 

1999 – 2009 Heinz – Theo Euler

 

seit 2009 Mario Möller

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